BPI-Chef Oliver Kirst kritisiert die Verabschiedung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes als kurzfristigen Sparkurs ohne tiefgreifende Strukturreform. Er warnt, dass verpflichtende Zwangsrabatte, erhöhte Herstellerabschläge und strikte Preis-Mengen-Regelungen Investitionen einschränken, Innovationsanreize schwächen und die pharmazeutische Wertschöpfungskette belasten. Statt alleiniger Kostendämpfung schlägt der BPI das Konzept ‚Gute Gesundheit 2030‘ mit vier Schwerpunkten vor: Prävention, Innovationsförderung, Digitalisierung und nachhaltige Finanzierung für ein zukunftsfähiges System. Sie zielt auf Effizienzsteigerung, Erhalt von Forschungsanreizen und Arbeitsplatzsicherung für langfristige Stabilität.

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