Aktien, Zertifikate, Fonds, Immobilien: Geldanlagen auf dem Prüfstand

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Trotz der europaweiten Finanzkrise ist und bleibt der Wertpapierhandel einer der Renditestärksten Märkte in dem private Anleger hohe Gewinne erzielen können. Experten raten den Anlegern auch weiterhin Anlagen in Wertpapiere zu Tätigen. Aktien, Fondsbeteiligungen und Zertifikate sollten weiterhin ein Bestandteil einer jeden Finanzanlage bleiben, nur sollte man seinem Anlageberater nicht mehr nur blind vertrauen sondern vielmehr die eigenen Anlagen beständig im Auge behalten um im Falle des Falles reagieren zu können.

Risikostreuung und Kostensenken

In Zeiten höchst volatiler Märkte ist es ratsam nicht ausschließlich auf eine Karte zu setzten. Gerade Private Anleger fahren sicherer wenn das zu Anlage vorgesehene Kapital auf mehrere Anlage-Risiken verteilt wird. Außerdem gilt es die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten. Unabhängige Berater können zumeist weiterhelfen in dem sie einen Geldanlage-Vergleich durchführen. Dabei ist die Unabhängigkeit sehr wichtig. Ein Bankberater kann bis auf wenige Ausnahmen nur Produkte aus dem Portfolio der Bank anbieten. Außerdem sind die Kosten für ein Depot, die Orderkosten und weiter Gebühren bei Änderungen im Portfolio durch die Bank vorgegeben. Bei vergleichsweise hohen Gebühren kann sich die Rendite im Vergleich zu einer Identischen Anlage bei einem anderen Vermögensverwalter, bei kleineren Anlagen deutlich schmälern.

Anteil volatiler Anlagen an der Gesamtsumme

Eine Faustformel berechnet den Anteil den Aktien und Fonds an einem Anlagemix haben sollten wie folgt: 100 minus Lebensalter in Prozent. Bei einem 45 jährigen ergibt das 55% des zur Verfügung stehenden Kapitals. Der restliche Betrag sollte in sicheren Anlagen investiert werden. Mit steigendem Lebensalter bleibt schließlich weniger Zeit eventuelle Verluste über den Cost-Average Effekt wieder auszugleichen und in Gewinne umzuwandeln. Dennoch gibt es junge Anleger die vollkommen auf Aktien und Fonds-Anlagen verzichten und Rentner über 70 die voll auf eben diese Anlagen abzielen.


Bildnachweis: © 10854162 – © ChaotiC_PhotographY – fotolia.com

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Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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