Swiss Life Deutschland: Sehr positives Geschäftsjahr 2004
Nachfrageboom am Jahresende
Der Beschluss der Bundesregierung zur Besteuerung von Kapitalsauszahlungen aus Lebens- und Rentenversicherungen bewirkte vor allem gegen Ende des Geschäftsjahres eine starke Nachfrage nach Versicherungsschutz zu den bis Ende 2004 gültigen Bedingungen.
Swiss Life hat diese Chancen genutzt und weist ein deutlich höheres Wachstum auf als der Branchendurchschnitt. So liegen die Ergebnisse für das Neugeschäft bei laufenden Beiträgen mit + 48,8% um über 8 Prozentpunkte besser als der Branchendurchschnitt. Sogar um fast 23 Prozentpunkte höher fiel das Wachstum bei den Einmalbeträgen gegenüber der Branche aus: Swiss Life + 9,9%, die Branche - 12,7%.
Die Beitragseinnahmen aus dem Neugeschäft stiegen insgesamt um 23,6% auf fast 414 Mio. Euro (2003: 335 Mio. Euro). Die Beitragssumme des Neuzugangs erhöhte sich um 38,6% auf 3.377 Mio. Euro (2003: 2.437 Mio. Euro).
Die ausgewiesenen Beiträge berücksichtigen nicht das Neugeschäft der Swiss Life Pensionskasse AG und der Swiss Life Pensionsfonds AG. Hier haben sich die Neugeschäftsbeiträge auf 15 Mio. Euro (2003: 2,7 Mio. Euro) erhöht. Die Beitragssumme belief sich auf 281 Mio. Euro (2003: 55 Mio. Euro). Die Beitragseinnahmen der Swiss Life Pensionskasse AG sind mit fast 350% weit über dem Marktdurchschnitt gewachsen.
Überdurchschnittliche Entwicklung der gebuchten Bruttobeiträge
Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 7,7% auf 1.155 Mio. Euro und entwickelten sich damit wie im letzten Jahr deutlich stärker als im Gesamtmarkt. Dabei erhöhten sich die laufenden Beiträge um 6,4% auf 907 Mio. Euro und die Einmalbeiträge um 12,8% auf 247,9 Mio. Euro. Mit 718 Mio. Euro entfallen 62,2% der Gesamtbeiträge auf das Privatkundengeschäft. Der Geschäftsbereich Firmenkunden hat mit 391 Mio. Euro 33,9% und Credit Life mit 46 Mio. Euro 3,9% Anteil an den Gesamtbeiträgen.
Gutes Geschäft mit Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen
Die Versicherungssumme der Zusatzversicherungen ist auf 54,4 Mrd. Euro (2003: 53,3 Mrd. Euro) angestiegen. Dieser Anstieg resultiert aus der anhaltend starken Nachfrage nach Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen, die mit 64,6% (2003: 63,4%) den größten Anteil am Geschäft mit Zusatzversicherungen haben.
Damit konnte Swiss Life Deutschland ihre führende Position als Anbieter von Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen ausbauen.
Stornoquote
Die Stornoquote, die die vorzeitigen Abgänge auf den mittleren Jahresbeitrag bezieht, ist im Berichtsjahr leicht angestiegen auf 5,19% (2003: 4,95%), ist damit aber nach wie vor besser als der Branchenschnitt. Die erhöhte Anzahl an Rückkäufen resultiert aus der immer noch angespannten wirtschaftlichen Situation und der dramatischen Lage auf dem Arbeitsmarkt mit über fünf Millionen Arbeitslosen.
Deutlicher Anstieg der Reservekraft
Die ausweispflichtigen Bewertungsreserven sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 37% auf 420,3 Mio. Euro angewachsen.
Die Marktwertrendite, die die Verzinsung der Kapitalanlagen unter Berücksichtigung der Veränderung der stillen Reserven widerspiegelt, betrug im Berichtsjahr 7,67%
Kapitalanlageergebnis bringt Nettoverzinsung von 5,19 %
Die Kapitalanlagen auf eigenes Risiko von Swiss Life Deutschland verzeichneten einen Anstieg um 6,1 % auf 10.487,4 Mio. Euro (2003: 9.886,1 Mio. Euro). Das Kapitalanlageergebnis betrug im Betriebsjahr 529,2 Mio. Euro (2003: 485,3 Mio. Euro). Damit erzielte Swiss Life Deutschland eine Nettoverzinsung von 5,19 %.
Bestandswachstum auf 1,2 Mio. Policen
Am Ende des Berichtsjahres hielt Swiss Life 1,2 Mio. Policen im Bestand. Bezogen auf den laufenden Beitrag für ein Jahr wuchs der Bestand um 7,4% auf 935,1 Mio. Euro (2003: 870,7 Mio. Euro). Bei den Versicherungssummen erreichte Swiss Life eine Steigerung von 5,4% auf 29,8 Mrd. Euro.
Verwaltungskosten reduziert
Gemessen an den gebuchten Bruttobeiträgen konnte die Verwaltungskostenquote auf 3,69% gesenkt werden (2003: 3,94 %). Die Steigerung im Neugeschäft führte zu einem Anstieg der Abschlussaufwendungen auf 170 Mio. Euro (2003: 129 Mio. Euro). Die Abschlusskostenquote hingegen konnte aufgrund der deutlich gestiegenen Beitragssumme auf 5,03% (2003: 5,28%) reduziert werden.
"Wir freuen uns sehr über dieses historisch gute Ergebnis. Es bestätigt uns, dass wir in den letzten Jahren die Weichen richtig gestellt haben", kommentiert CEO Manfred Behrens den Erfolg des Unternehmens. "Swiss Life Deutschland ist fit für die Zukunft. Unser Engagement in der MetallRente, unsere vielfach ausgezeichnete Kompetenz in der betrieblichen Altersvorsorge sowie innovative Vertriebswege erlauben uns zu Recht einen optimistischen Ausblick auf unser weiteres Wachstum."
Ein Jubiläum unterstreicht einmal mehr die Erfahrung und Expertise von Swiss Life im Bereich Vorsorge: Vor genau 111 Jahren wurde die erste Police einer Berufsunfähigkeitsversicherung ausgestellt.
Quelle: Pressemeldung Swiss Life
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