AM-Versicherungen haben sich inhaltlich und strukturell neu positioniert
Dies machte der Vorstandsvorsitzende der beiden Unternehmen, der Aachener und Münchener Lebensversicherung und der Aachener und Münchener Versicherung, Dr. Michael Kalka, beim ersten gemeinsamen Bilanzpressegespräch beider Gesellschaften in Köln deutlich.
Dr. Kalka: "Wir haben die gemeinsame Ausrichtung der beiden Unternehmen aus einer Position der Stärke heraus vorgenommen, wie unsere herausragenden Geschäftserfolge für 1999 zeigen. Schlankere Führungsebenen, die Bildung gemeinsamer Stabsabteilungen und die drastische Reduktion der Verwaltungsapparate sind realisiert, beziehungsweise werden bis Ende 2000 umgesetzt. Dadurch wird mittelfristig ein hoher zweistelliger Millionenbetrag eingespart, ohne daß Arbeitsplätze gekündigt oder die Qualität unseres Geschäfts vernachlässigt werden. Im Gegenteil: Der künftige gemeinsame Auftritt als Aachener und Münchener Versicherungen - zu dem auch ein gemeinsames, attraktives Werbekonzept gehört - bewirkt eine Identifikation , eine neue Motivation für unsere Mitarbeiter, vor allem aber werden dadurch neue, beträchtliche Synergien für den Wettbewerb um die Kunden erzielt". Zugleich haben AMLeben und AMVers in 1999 herausragende Geschäftserfolge erzielt und weitere Marktanteile hinzugewonnen. Dr. Kalka:"Die Aachener und Münchener Versicherungen stehen auf einem sehr soliden Fundament".
Höhere Dividenden und bei der AMVers. zusätzlich ein Jubiläumsbonus
Als Folge der guten Geschäftsergebnisse wird den jeweiligen Hauptversammlungen eine Erhöhung der Dividende um 3 DM auf 18 DM je Stückaktie sowohl bei der AMLeben als auch bei der AMVers vorgeschlagen. Vor dem Hintergrund des 175jährigen Bestehen der AMVers in 2000 sollen die Aktionäre der Gesellschaft zusätzlich einen Jubiläumsbonus von 5 DM je Stückaktie erhalten. Außerdem wird der Hauptversammlung der AMVers vorgeschlagen, das Grundkapital der Gesellschaft aus Gesellschaftsmitteln, ohne Ausgabe neuer Aktien, im Verhältnis 10:1 von 103,3 Mio. Euro auf 113,7 Mio. Euro zu erhöhen.
Schlankes Management
Die erwähnten strukturellen Veränderungen stellen sich wie folgt dar: Die Vorstände der beiden Gesellschaften, die aus rechtlichen Gründen nicht im üblichen Sinne fusionieren, tagen gemeinsam. Für beide Gesellschaften ist jetzt nur noch ein Finanzvorstand und ein Personalvorstand tätig. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit liegt jetzt ebenfalls in einer Hand. Auf der Ebene der Abteilungsleiter wurden vom Rechnungswesen und Controlling bis zur Personalentwicklung und Verwaltung alle Bereiche - bis auf die Vertriebsstrukturen - zusammengefasst. Bei der AM-Versicherung wurde zugleich eine Reduzierung der bisher 11 bundesweit vorhandenen Verwaltungsdirektionen auf nunmehr 5 mit einer Konzentration auf die verbleibenden Standorte Köln, Stuttgart, Nürnberg, Hamburg und Frankfurt eingeleitet.
Die Vertriebe der beiden Gesellschaften bleiben selbständig. Sie agieren weiterhin getrennt, denn in der Vielfalt der vertrieblichen Aktivitäten liegt eine entscheidende Stärke der Unternehmen. Das bedeutet aber, daß auch hier ständig auf Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung geachtet wird.
Diese strukturellen Entscheidungen sind aus einer Position der Stärke heraus vorgenommen worden mit dem Ziel, die Arbeitsplätze bei den AM-Versicherungen langfristig zu sichern und die damit verbundenen betriebswirtschaftlichen Erwartungen zu erfüllen. Zugleich ist damit die Bedeutung der Gesellschaften im Konzern gestiegen.
Die Geschäftsergebnisse der AMLeben
Die Aachener und Münchener Lebensversicherung hat in 1999 das beste Geschäftsergebnis in ihren nunmehr 131jährigen Geschichte erzielt. Dies wird vor allem am anhaltenden starken Wachstum der Gesellschaft deutlich. Das Unternehmen liegt damit erneut und deutlich über der Branche, die auch aufgrund politischer Sondereffekte ein außergewöhnlich gutes Jahr zu verzeichnen hatte. Aber es war nicht nur der politische Zick-Zack-Kurs der Bundesregierung in der Frage der Besteuerung der Kapitalbildenden Lebensversicherung, der zu einem hohen Geschäftsniveau geführt hat. Entscheidend dafür war, daß das allgemeine Bewußtsein für die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge erheblich gestiegen ist. Dies kommt zum Beispiel bei der AMLeben auch dadurch zum Ausdruck, daß dem Boom keine Storno-Welle gefolgt ist. Das heißt, die Kunden gehen überlegt und zielgenau bei ihren Entscheidungen vor und widerlegen im übrigen damit all jene in der Politik, die mit Entscheidungen die Vorsorge der Bürger reglementieren wollten.
Die wichtigsten Kennzahlen
Im Neugeschäft nach laufendem Jahresbeitrag hat die AMLeben in 1999 einen Zuwachs von mehr als 81 % auf fast 1,1 Milliarden DM erzielt. 1998 waren es 593,9 Millionen DM.
Die Branche hat hier einen Zugang von 68,8 % erreicht.
Die Versicherungssumme erhöhte sich um 58% auf 28,5 Milliarden DM. 1998 waren es 18 Milliarden DM. Die Branche hat hier einen Zuwachs von 42,8% erzielt.
Der Gesamtbeitrag des Neugeschäfts liegt bei der AMLeben mit 1,2 Milliarden DM um fast 73 % höher. 1998 wurde ein Gesamtbeitrag von 696 Millionen DM erreicht.
Die Branche hat hier ein Plus von 58 % erzielt.
Beim Versicherungsbestand hat die AMLeben die Schallmauer von 150 Milliarden DM durchbrochen. Er stieg in 1999 um 13,7% auf 153,5 Milliarden DM (1998: 135,1 Milliarden DM).
Der laufende Jahresbeitrag erhöhte sich um 18,5% auf 4,7 Milliarden DM (1998: rund 4 Milliarden DM).
Storno rückläufig
Ganz beachtlich ist die Entwicklung bei den vorzeitigen Abgängen gewesen.
Die Stornoquote betrug 6,2%. In 1998 hatte sie noch 7% betragen
Kosten gesenkt
Trotz des enormen Wachstums ist es gelungen, die Kostensätze weiter zu senken. So reduzierte sich der Abschlußkostensatz von 5,8 % auf 5,3 % und der Verwaltungskostensatz von 3,5 % auf 3,4%.
Kapitalanlagen
Hier kann die AMLeben ebenfalls ein sehr erfreuliches Resultat vermelden. Der Bestand an Kapitalanlagen wuchs in 1999 um 13,6% auf 29,5 Milliarden DM (1998: 26 Milliarden DM). Das Nettoergebnis aus den Kapitalanlagen konnte um 16,3% auf nunmehr 2 Milliarden DM gesteigert werden (1998: 1,7 Milliarden DM). Die Nettoverzinsung erhöhte sich
auf 7,9 %.
Der Rohüberschuß des Unternehmens, der einschließlich der Direktgutschrift für die Kunden bereits in den zurückliegenden Jahren stark gestiegen war, nahm im abgeschlossenen Geschäftsjahr 1999 weiter zu, und zwar auf 1,4 Milliarden DM.
Vor diesem Hintergrund wird die AMLeben auch im Jahr 2000 ihre Überschußbeteiligung auf hohem Niveau halten, obwohl das niedrige Zinsniveau anhält.
Das alles wäre ohne unsere leistungsfähigen Vertriebe nicht möglich gewesen. An erster Stelle dabei steht wiederum die Deutsche Vermögensberatung AG in Frankfurt mit ihren nunmehr über 21 000 Vermögensberatern und ihren herausragenden Rekordergebnissen.
Die Ratingagentur Standard & Poor"s hat die deutliche Aufwärtsentwicklung der AMLeben durch die jetzt erfolgte Höherstufung auf "AA" anerkannt, die Finanzkraft des Unternehmens wurde als "sehr stark" bewertet, die ausgezeichnete Marktstellung dabei herausgestellt. Die AMLeben gehört damit zu einer kleinen Spitzengruppe der deutschen Lebensversicherungs-unternehmen.
Ausblick für 2000
Der Boom des Jahres 1999 wird in 2000 nicht zu wiederholen sein, aber die AMLeben ist sehr gut ins Neue Jahr gestartet, wie die Zahlen für den Januar belegen. Insgesamt ist es unser Ziel, das Wachstum auf hohem Niveau fortzusetzen. Mit der Neuentwicklung beziehungsweise Ergänzung von Produkten (Rententarife, Absicherung von Berufsunfähigkeit, Arbeitslosenkomponente) sowie zusätzlichen vertrieblichen Anstrengungen sind dafür gute Voraussetzungen geschaffen.
Die AMVersicherung hat sich von der Branche abgekoppelt
Hervorragend ist auch die Geschäftsentwicklung bei der AMVersicherung (AMVers.), die sich sehr überzeugend vom Negativtrend vor allem im Kraftfahrzeuggeschäft der Branche abkoppeln konnte und die ein beachtliches positives Wachstum vorweisen kann. Es ist bekannt, wie hart und wie verlustreich branchenweit der Kampf um Marktanteile in der Autoversicherung, in der Industrie- und Transportversicherung geführt wird. Hier verzeichnet die Branche ja auch die größten Beitragsrückgänge.
Die AMVersicherung zeigt dazu ein gutes Kontrastbild; denn sie kann in nahezu allen Bereichen des Versicherungsgeschäftes einen Aufwärtstrend und zudem eine deutliche Verbesserung der Ertragskraft des Unternehmens vorweisen. Das Volumen der gebuchten Beitragseinnahmen erhöhte sich bei der AMVers um 1,9 % auf 2,05 Milliarden DM im selbst abgeschlossenen deutschen Geschäft. Dies belegt eine hervorragende Vertriebsleistung, wobei auch hier der Deutsche Vermögensberatung AG eine besondere Bedeutung zukommt.
Gleichzeitig ist es der Gesellschaft gelungen, den Kostensatz im selbst abgeschlossenen Geschäft von 30,9% auf 29,8% zu senken - der Markt verzeichnet steigende Kostenquoten. Hinzu kommt der Erfolg im nichtversicherungstechnischen Geschäft: Das Nettoergebnis aus Kapitalanlagen ist um 13,1% auf 320,1 Millionen DM gestiegen. Insgesamt also, ein klarer Aufwärtstrend!
Die wichtigsten Ergebnisse im Detail
Das Kraftfahrtgeschäft ist mit einem Anteil von 41% der beitragsmäßig bedeutendste Versicherungszweig der AMVers. Der Markt hat hier in 1999 einen Rückgang der Beitragseinnahmen um rund 1% zu verzeichnen. Der AMVers dagegen ist es gelungen, ein Beitragswachstum von rund 3% zu erzielen und Marktanteile hinzuzugewinnen. Dies ist deshalb möglich geworden, weil das Unternehmen im Marktvergleich einen attraktiven und risikogerechten Versicherungsschutz bietet, der neben den Standards vor allem auch individuelle Risikofaktoren erfasst und gerechtfertigte Beitragsnachlässe ermittelt.
Sehr deutlich ist das Wachstum der AMVers bei der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung. Hier wurde ein Beitragszuwachs von 3,2% auf nunmehr 516,3 Millionen DM erzielt. Der Markt schrumpfte um 0,5%. In der Vollkaskoversicherung sind die Beiträge der Gesellschaft in einem stagnierenden Markt um 6% auf 228,1 Millionen DM gestiegen. Die Beiträge in der Teilkaskoversicherung sind allerdings um 2,9 % auf 83,3 Millionen DM zurückgegangen.
In der Stückzahl gelang der AMVers in der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung ein Wachstum von 3,9% auf rund 952 000 Stück (ohne Moped, ohne ruhende Verträge). Damit konnte die AMVers den Wachstumstrend vergangenener Jahr fortsetzen. Sie liegt auch hier besser als der Markt mit einem Zuwachs von nur 2,5%. In der Vollkaskoversicherung sind die Vertragsstückzahlen der Gesellschaft zum dritten Mal in Folge zweistellig gestiegen, und zwar in 1999 um 10,1% auf 326.700 Stück.
Auf der Schadenseite ergab sich in 1999 eine nicht erwartete Trendwende hinsichtlich der Schadenshäufigkeit. Nachdem sie über mehrere Jahre hindurch kontinuierlich gesunken war, stieg sie im Markt um durchschnittlich 3 Punkte an. Der Schadenaufwand pro Risiko hat sich bei der AMVers in der Kraftfahrzeughaftpflicht leicht auf 585 DM erhöht. Sie ist damit in Übereinstimmung mit dem Markt.
Unerfreulich ist die Entwicklung der Durchschnittsbeiträge, obwohl wir vorrangig in der Kraftfahrzeughaftpflicht eine Trendwende im Beitragsverfall beobachten. Verursacht war diese Entwicklung durch die Rabattierung von statistisch guten Risiken, ohne den notwendigen kalkulatorischen Zuschlag bei schlechten Risiken. Nur zur Erinnerung: Die Durchschnittsprämien lagen vor fünf Jahren noch um 11% höher als heute. In der Vollkaskoversicherung gibt es leider eine analoge Entwicklung. Auch wenn ein Teil dieser Senkungen aufgrund des Rückgangs der Fahrzeugdiebstähle durchaus gerechtfertigt ist, haben sogenannte "weiche Merkmale" zu Rentabilitätsverlusten geführt. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, haben wir in der Kraftfahrzeughaftpflicht und in der Vollkaskoversicherung für den überwiegenden Teil des Bestands die Beiträge erhöht und für 1.4.2000 werden wir den Tarif für das Neugeschäft neu kalkulieren.
Privatkundengeschäft (ohne Kraftfahrt)
Auch in diesem Geschäftsfeld gibt es beachtliche Wachstumserfolge. So nahm die Vertragsstückzahl um 75.000 Verträge (+ 2,5 %) gegenüber dem Vorjahr zu. Besonders stark wuchs das Unfallgeschäft mit einer Zunahme um 29.000 (+ 3,2%) Verträge. Aber auch die Privat-Haftpflichtversicherung entwickelte sich mit einem Zuwachs von 22.000 Verträgen (+ 2,9 %) sehr erfreulich.
Darüber hinaus spiegelt sich in diesen Zahlen die erfolgreiche Kundenbindung durch den KundenBONUS wider, mit dem nicht nur Neukunden, sondern auch Versicherungsnehmer mit auslaufenden Verträgen für einen langfristigen Versicherungsschutz bei der Gesellschaft gewonnen werden. Mit den topmodernen Privatkundenprodukten, unterstützt durch die Nachlässe für den KundenBONUS (10 oder 15 % auf die Beiträge bei drei oder mehr Verträgen), konnten die Vertriebe der Gesellschaft inzwischen über 1 Million Verträge mit 5-jähriger Vertragslaufzeit und mit optimalem Versicherungsschutz abschließen.
Aus dem Privatkundengeschäft erwirtschaftete die AMVers im vergangenen Jahr gebuchte Bruttobeiträge in Höhe von 722,3 Millionen DM. Das bedeutet gegenüber 1998 eine Steigerung um 2,8 % oder 19,9 Millionen DM. Die Schadenseite hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch weiter verbessert. Da die Zahl der gemeldeten Schäden um 1.282 Stück
(- 0,6 %) zurückging und der durchschnittliche Schadenaufwand ebenfalls rückläufig war, sank die Schadenquote auf ausgezeichnete 36,0 % (Vorjahreswert 39,9 %).
Gewerbliches und industrielles Firmenkundengeschäft (ohne Kraftfahrt)
Im gewerblichen Geschäft hat die AMVers ihre Marktposition ebenfalls verbessert. Die völlig überarbeiteten Produkte entsprechen den aktuellen Bedürfnissen und werden daher sehr gut angenommen. Infolge dessen stiegen die Beitragseinnahmen in diesem Segment um 2,0 % auf 302,4 Millionen DM.
Im industriellen und großgewerblichen Geschäft hielt der starke Wettbewerb mit dem damit verbundenen Rückgang der Beitragssätze unvermindert an. Dies führte im gesamten Markt zu erheblichen Beitragseinbußen. Von dieser Entwicklung war die AMVers in wesentlich geringerem Maße betroffen, so dass sie einen gegenüber dem Markt nur etwa halb so großen Beitragsschwund von 5,7 % auf 203,0 Millionen DM hinnehmen musste.
Begleitet werden diese Ergebnisse von einer ausgezeichneten Schadenquote für das gewerbliche und industrielle Firmenkundengeschäft in Höhe von 55,7 %. Dies knüpft an die positiven Resultate der Vorjahre an und beweist, dass das Firmenkundengeschäft bei vorsichtigem Underwritung und richtiger Risikoauswahl durch die Vertriebe der AMVers nach wie vor ertragreich betrieben werden kann.
Kapitalanlagen
Die Gesellschaft erzielte hier in 1999 ein Netto-Ergebnis von 320,1 Millionen DM. Dies bedeutet eine Steigerung um 37 Millionen DM gegenüber dem Vorjahr. Der Zuwachs der Kapitalanlagen beträgt 10,5% oder 360,8 Millionen DM, so daß der Bestand an Kapitalanlagen auf 3,8 Milliarden DM gewachsen ist. Die Nettoverzinsung erreichte 8,8% und liegt sogar über Vorjahresniveau.
Verbessertes versicherungstechnisches Geschäft
Durch die Reduzierung der Kostenquote und der Schadenquote kam es wiederum zu einer Verbesserung des gesamten versicherungstechnischen Ergebnisses für eigene Rechnung vor Veränderung der Schwankungsrückstellung. Nachdem im Vorjahr der Verlust um 31,7 Mio. DM zurückgegangen war, kam es im Geschäftsjahr 1999 zu einer weiteren Reduzierung um 51,8 Mio. DM auf 41,2 Mio. DM. Nach Zuführung von 4,4 Mio. DM zu den Schwankungsrückstellungen schloß die versicherungstechnische Rechnung insgesamt mit einem Verlust von 45,6 Mio. DM (Verlust 1998: 118,3 Mio.) ab.
Insgesamt betrachtet kann man nur feststellen: Die AMVers hat ein großartiges Geschäftsergebnis erzielt und sich klar vom Abwärtstrend der Branche distanziert. Die Zeichen auch hier sind auf weiteres solides Wachstum, auf weitere Gewinne bei den Marktanteilen gestellt. Dabei ist aber auch klar: Wir wollen weiterhin nicht um jeden Preis, sondern eindeutig unter Ertragsgesichtspunkten wachsen und dazu gehört - neben vielem anderen - auch das Ziel einer weiteren Senkung des Kostensatzes.
Gemeinsames Werbekonzept
Dr. Kalka:"Ich habe von einem einheitlichen Auftritt der Aachener und Münchener Versicherungen als Folge des Zusammenrückens der beiden Gesellschaften gesprochen. Ausdruck dieses Konzepts ist die gemeinsame Fernseh-Werbekampagne, die seit dem 31. Januar läuft und bei der Mario Adorf unser Partner ist. Mario Adorf steht uns exklusiv zur Verfügung. Die bisherigen Spots wurden von Dr. Dieter Wedel produziert. Die Werbeanstrengungen in anderen Medien bleiben davon unberührt. Mit dieser Kampagne wollen wir, unserer Größe und unserer Marktposition entsprechend, auch in der breiten Öffentlichkeit Flagge zeigen."
Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG
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